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17.06.2025 - Tag 6: Göteborg - Sightseeing
Heute war Sightseeing in Göteborg angesagt, also konnte ich es etwas lockerer angehen lassen und ausschlafen. Nach einem ausgiebigen Frühstück auf dem Schiff startete ich so gegen 10:00 Uhr mein meiner Besichtigungstour. Wie sich im Nachhinein herausstellte, war es nicht die beste Idee, da hier alles erst um 11:00 Uhr zu starten schien.
Mein erster Weg führte mich zum Gustaf Adolfs Torg mit der Rathaus, der Börse und dem Gustaf Adolf Denkmal.
Weit ging es zur Kirche der Deutschen Kirchengemeinde. Leider hatte die Kirche noch geschlossen, so dass ich später (also zwischen 12:00 und 16:00 Uhr) wiederkommen musste.
Also ging es weiter zu den Stora Saluhallen, einer klassischen Feinschmeckerhalle. Aber auch hier war noch nichts los, obwohl die Halle schon um 10:00 Uhr aufmachte. An den Ständen wurde entweder noch vorbereitet oder aber auf Kundschaft gewartet. Aber ich war trotzdem erfolgreich, den Geocache vor der Hallo konnte ich erfolgreich bergen.
Nach all den Gebäuden in der Stadt ging ich in einen Kungsparken, den Königspark. Dort war auf einen kleinen Anhöhe die Skulptur "Flickan och sjötrollen" (Das Mädchen und die Seetrolle) von 1919. Es war schon hier oben auf eine Bank zu sitzen und die Ruhe zu genießen.
Weiter ging es zur Hagakyrkan, der Haga-Kirche. Ein imposantes Bauwerk inmitten der Stadt.
Aber es zog mich zurück in den Park. Mitten in der Stadt gab es hier einen Minigolfplatz und, was fast noch wichtiger war, ein Eis.
Zurück im Verkehr sah ich eine der Straßenbahnen. Die Straßenbahn kam mir, im Vergleich zu den mir sonst bekannten Straßenbahnen irgendwie breit und flach vor. Ich kann mich auch täuschen, aber ich fand, sie sahen komisch aus.
Durch einen Geocache wurde ich auf die "Exercishusets sporthall" aufmerksam, eine alte Halle die heute für Ausstellungen und Messen, aber auch für Partys genutzt wird.
Ebenfalls im Königspark stad eine Statur von Charles Felix Lindberg, einem Geschäftsmann und Spender für viel wohltätige Organisationen aus Göteborg.
Gegenüber des Theaters war der Eingang zum Trädgårdsföreningen, einem Park aus dem 19. Jahrhundert.
Der Park bot neben Spielplatz, Palmenhaus, Skulpturen und Veranstaltungsmöglichkeiten auch schöne Blumenarrangements, Springbrunnen und ein Restaurant mit traumhaften Spitzmöglichkeiten im Garten. Aber auch der Blick auf den Kanal und die Stadt.
Den Park verließ ich auf dem gleichen Weg wie ich gekommen bin, durch den Eingang gegenüber des Theaters mit der Bältespännarparken fountain im Vordergrund.
Zurück ging es nun zur Lejontrappen, der Löwentreppe. Hie war mal wieder so ein kitschiges Fotomotiv aufgestellt, unter dem sich die Touristen bergeweise fotografieren ließen.
Es ergab sich auch noch ein interessanter Blick auf den Karlatornet, mit 274m das höchste Gebäude Skandinaviens und mit einer interessanten Form. Leider wird die Besucherplattform erst im Juni 2026 fertiggestellt werden, obwohl das Gebäude selbst schon im Herbst 2024 als fertiggestellt galt.
Ich ging nochmal zurück zum Dom zu Göteborg und betrachte noch die Kirche und auch den kleinen Park drum herum. An einem der Eingänge stand die Skulptur Oraklet, das Orakel. Eine schaurig schöne Gestalt in Menschenform, aber aus Meerestieren.
Ich dachte, ich könnte noch auf die Aussichtsplattform im Lilla Bommen, der in Göteborg auch "Lippenstift" genannt wird, eigentlich aber wohl "Skanskaskrapan" heißt. Leider ist die Aussichtplattform seit über 3 Jahren, angeblich wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Da das Gebäude eh nahe der Barken Viking lag, ging ich zurück auf mein Zimmer und machte ein Nickerchen.

Bei der Futtersuche landete ich dieses Mal im "Köttbullekällaren - Café Du Nord" und aß ein typisches schwedisches Gericht: Köttbullar.




















