Mit dem Fahrrad von Oslo nach Flensburg
12.06.2025 - Tag 1: Die Anreise (8km, 33Hm)
Kurz nach 10 Uhr starteten mein Sohn und ich , zusammen mit dem verpacken Fahrrad und meinem Rucksack in Richtung Flughafen München.
Am Check-In traf ich einen anderen Radfahrer, der nach Trondheim flog, um dort am Styrkeprøven, einem Radrennen von Trondheim nach Oslo, teilzunehmen. Anschließend wollte er noch weiter nach Hamburg radeln. Als wir am Kiosk nicht einchecken konnten, schickte und eine freundliche Dame von Norwegian zum Sperrgepäckschalter, wo wir unsere Räder einchecken könnten. Pustekuchen, dort wollten sie unsere Räder auch nicht, da sie noch nicht eingecheckt waren. Also zurück und selber gesucht, wir mussten das Sperrgepäck am Schalter einchecken und dann zurück zum Sperrgepäck-Schalter. Wie auch immer, irgendwann waren wir dann unsere Räder los, setzten uns noch, tranken etwas und redeten über unsere Erfahrungen beim Radeln. Irgendwie vergaßen wir die Zeit hätten beinahe das Boarding verpasst. Im Laufschritt zur Sicherheitskontrollen und weiter zum Gate, an dem wir gerade noch rechtzeitig ankamen. Wäre beinahe schief gegangen...
Als wir alle im Flugzeug saßen, kam die Durchsage, dass wir ca. 30 Minuten später starten werden. Da hätten wir uns nicht so hetzen müssen. Freundlicherweise beeilte sich der Pilot beim Fliegen und wir landeten nur mit 20 Minuten Verspätung und damit "fast" pünktlich in Oslo.
Nach weiteren 45 Minuten hatte ich meine beiden Gepäckstücke zusammen und konnte mit der Montage meines Fahrrades beginnen. Faszinieren fand ich hier, dass ich sowohl die Luftpolsterfolie, als auch den Karton wie selbstverständlich entsorgen konnte. Hatte ich bislang noch in keinem Flughafen erlebt.
Dann konnte ich starten.
Wie immer ging es erstmal aus dem Dunstkreis des Flughafens auf wenig beschaulichen Straßen los. Aber es war ja nicht weit bis zu meinem heutigen Hotel.
Nach nur 8 km erreichte ich mein heutiges Ziel, das Thon Hotel Gardermoen. War lustig anzuschauen, das Gebäude. Einzelne Quertrakt waren zu einem weitläufigen Gebäude vereint. Ich checkte ein und nahm mein Fahrrad einfach mit. Hat keiner was gesagt und so dass mein Fahrrad wieder sicher in meinem Zimmer stehen konnte.

Da es hier lange hell ist, konnte ich mich noch um den ein oder anderen Cache kümmern. Dabei kam ich auch dem Keplerstjernen vorbei, in dessen unmittelbarer Nähe auch Oslo Sapmi Reindeer lag. Tat gut, noch eine Runde zu drehen, bevor ich beim Schachtelwirt zum Abendessen ging. War jetzt nicht unbedingt mein Favorit, aber als Alternative war nur noch die Tankstelle als Futterquelle zur Verfügung. Das Hotel-Restaurant kam aus wirtschaftlicher Kalkulation nicht in Betracht. Ich traf beim Schachtelwirt aber jede Menge Personen, die ich zuvor im Hotel schon gesehen hatte. Das 2Gourmetrestaurant" war wohl nicht zur bei mir die alternativlose Wahl.
Nach dem leckeren Mahl zum Hotel zurückgelaufen und den Tag beendet. Morgen sollte die Reise dann endgültig losgehen.








