Mit dem Fahrrad von Helsinki nach Oslo
26.06.2024 - Tag 12: Oslo - Sightseeing
Heute war Sightseeing in Oslo angesagt, also konnte ich es etwas lockerer angehen lassen und ausschlafen.
Das Frühstück war grandios und so schlug ich mir den Bauch mit lauter leckeren Sachen voll. Wer weiß, wann es wieder was zu Essen gibt. Anschließend mit dem Bus zum Flughafen gefahren und dann von dort mit dem Zug direkt nach Oslo rein. Hätte ich gewusst, dass das alles über die gleiche App läuft, hätte ich die ganze Sache auch noch günstigen haben können.
Meine erste Station war der Dom.
Dann stand ich da, w mein 4.000. Geocache-Fund liegen sollte. Zwar keine Top-Location, aber immerhin in Oslo.
Von der Hans-Johans-Gata auf Höhe des Parlaments hatte man einen tollen Blick auf das Königliche Schloss.
Das Parlament mit seinem Park herum war auch nicht von schlechten Eltern.
Von hier aus sieht man auch die Freia-Uhr super gut. Diese 1925 installierte Werbung wurde in der ganzen Zeit nur 2x abgedeckt: im 2. Weltkrieg und 2012 bei der Renovierung. Ansonsten thront diese Uhr seit fast 100 Jahren auf dem Gebäude und ist nachts auch rot/weiß beleuchtet.
Aber auch das Grand Hotel gab dem Parlament einen schönen Rahmen.
Das königliche Schloss erhob sich majestätisch auf dem Schlossplatz mit dem Hans-Johan-Monument.
Interessanter als der Schlossplatz fand ich persönlich die Gartenanlage rund um das Schloss. Dieser Garten ist für alle zugänglich und wunderschön. Nicht nur die prachtvoll angelegten Blumen...
...sondern auch der Dronningdammen, also der Königsteich mit seinem Springbrunnen oder auch der schön gestaltete Pavillion, an dem die Menschen die Zeit genossen. Einfach toll hier, die Oase inmitten der Stadt.
Aber natürlich gehört auch eine Wachablösung irgendwie zu einen Königsschloss.
Und außerdem hatte man von Schlosspark einen wundbaren Blick auf die Stadt.
Auch die einzelnen, markanten Gebäude und das Flair der Cafés und Geschäfte waren schön anzuschauen.
Auf dem Rückweg vom Schloss wurde das Parlamentsgebäude nun von der Sonne angestrahlt und zeigte sich von eine viel schöneren Seite.
Naben dem Rathaus war ein wunderschöner Garten mit Blick aufs Meer. Auf einer Parkbank machte ich eine kurze Pause. Diese war nötig, da die Temperaturen zwischenzeitlich auf 30°C gestiegen waren und es einem den Schweiß raustrieb.
Jetzt war es Zeit, sich in Getümmel auf den Rathausplatz und die Strandpromenade zu stürzen.
Das Nobel-Friedenszentrum mit seiner Ausstellung zu den Friedensnobelpreisträgern stand am Rande des Rathausplatzes.
Und an der Strandpromenade konnte man stundenlag verweilen.
Und schöne Ausblicke hatte man hier auch, ob auf die Festung Akershus oder auslaufende Schiffe.
Auch Schiffe und Boote gab es hier in der Gegend genug. Klar, ich war ja auch am Meer...
Ich ging auf die Festung Akershus und genoss die Aussicht aufs Meer und auf die Stadt.
Aber auch innerhalb der Festung war es wirklich schön. Wie es wohl hier früher ausgesehen haben mag?
Besonders imposant war das Kommandantenhaus. Hat nicht schlecht gelebt, der Kerl...
Aber auch Dinge aus der jüngeren Vergangenheit sind in der Festung (zu finden, so auch das "Nationaldenkmal für die Opfer des Krieges 1940-45", welches am 8. Mai 1970 zum 25 jährigen Jubiläum der Befreiung Norwegens eingeweiht wurde.
Nachdem ich die Festung wieder verlassen hatte, schlenderte ich in Richtung der Norwegischen Zentralbank zurück ins Stadtzentrum.
Ich fasste noch Futter, kaufte eine möglichst dicke Zeitung als Polstermaterial für das Fahrrad und dann auch schon wieder mit dem Zug und Bus zurück ins Hotel. Irgendwie war ich nach dem Sightseeing bei 30°C im Schatten mehr kaputt als nach einen Tag auf dem Fahrrad. Aber egal, ich muss ja nur noch meine Sachen zusammensuchen, das Fahrrad verpacken und eine letzte Nacht in Norwegen verbringen.



































